Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gwendoline ist die in England und Frankreich verbreitete -ine-Schreibung der literarischen Namensreihe um Gwendolen. Der früheste bekannte Textbeleg der Namensfamilie bleibt lateinisch Guendoloena bei Geoffrey of Monmouth um 1138. Das ist eine lateinische Literaturnamensform, nicht die neuzeitliche Schreibung Gwendoline. McMaster stellt klar, dass Gwendoline, Gwendolen und Gwendolyn im Mittelalter nicht als walisische Taufnamen realer Frauen belegt sind, trotz der Ähnlichkeit zu Gwen und Gwenllian.
Die exakte Form Gwendoline ist in England in den 1860er Jahren greifbar. Die englische Wikipedia nennt nach Sheard Lady Gwendoline Anson, geboren um 1837, eine Tochter des ersten Earl of Lichfield. Das ist der früheste bislang genannte reale Namensträger der -ine-Schreibung, ein neuzeitlicher Adelsname, keine mittelalterliche Handschrift. Die walisische Deutung weißer Ring aus gwen plus dolen bleibt eine nachgetragene Etymologie der literarischen Form. Als gegenwärtige Trägerin der exakten Schreibung ist die britische Schauspielerin Gwendoline Tracey Philippa Christie belegt, geboren 1978. Ein eigener Heiligenkalendereintrag der Form Gwendoline blieb in den bekannten Kalendern leer.
Kein Namenstag bekannt.