Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Holda steht im deutschen Sagenschatz für eine Gestalt, die mit Frau Holle verbunden wird. Jacob Grimm zitiert in seiner Deutschen Mythologie ein Gedicht Walafrid Strabos aus dem 9. Jahrhundert mit der Namensform Holda. Dieser literarische Beleg ist das früheste in der hier ausgewerteten Quelle, aber er bezeichnet eine überlieferte Gestalt und keine sicher nachgewiesene Taufe. Im 11. Jahrhundert führt Burchard von Worms eine verwandte Nennung an. Damit lässt sich die Geschichte des Wortes früher datieren als die moderne Verwendung als Vorname.
Sprachlich wird Holda meist mit althochdeutsch hold, also freundlich oder wohlgesinnt, verbunden. Die Überlieferungen unterscheiden sich regional. Hulda, Holle und Perchta können ähnliche Motive tragen, sind aber nicht automatisch dieselbe Figur. Für die Namensdeutung ist deshalb wichtig, zwischen literarischer Gestalt, Sagenname und persönlichem Rufnamen zu unterscheiden. Holda ist historisch früh bezeugt, doch der konkrete Beginn als eigenständiger weiblicher Vorname bleibt von diesem literarischen Zeugnis getrennt.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.