Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Imma ist ein kurzer althochdeutscher Frauenname, der in frühmittelalterlichen Quellen tatsächlich als Personenname erscheint. Die Herforder Überlieferung nennt eine Äbtissin Imma, auch Ymma geschrieben, die nach dem Ungarneinfall von 926 den Wiederaufbau des Damenstifts leitete. Ihr Name ist in einem Bericht über eine Marienvision erhalten. Die Quelle warnt zugleich davor, sie unbestätigt mit einer Urkunde Ottos I. Gleichzusetzen, weil diese die Äbtissin nicht ausdrücklich nennt.
Ein älterer genealogischer Forschungsbeleg führt außerdem eine Imma als Mutter Hildegards in der Galler Tradition von 786 und in Thegans Vita Hludowici. Diese Überlieferung betrifft eine hochadelige Frau des 8. Jahrhunderts und macht die Namensform für das karolingische Umfeld greifbar. Ob beide Immas zur selben Namenslinie gehören, ist nicht sicher. Die Bedeutung „die Große“ wird gewöhnlich mit dem germanischen Element irmin erklärt, doch die Quellen belegen vor allem den Namen, nicht eine ausgeschriebene Übersetzung. Der früheste hier genannte Beleg ist die Überlieferung von 786.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.