Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Ingela ist im schwedischen Namengebrauch ungewöhnlich gut datiert. Das Namenlexikon des Institutet för språk och folkminnen nennt 1692 als frühesten schwedischen Beleg. Die Quelle erklärt die Form auf zwei Wegen. Ingela kann als deutsche Verkleinerungsbildung zu den Ing Namen verstanden werden. Ebenso kann sie sich im Neuschwedischen aus Ingegerd entwickelt haben. Der Name trägt deshalb sowohl die nordische Ing Tradition als auch eine eigenständige schwedische Gebrauchsgeschichte.
Die Verbindung mit Engel ist eine volkstümliche oder sekundäre Deutung, nicht der historische Ausgangspunkt des ersten Bestandteils. ISOF führt Ingela außerdem im schwedischen Kalender am 7. November und im finnlandschwedischen Kalender am 23. Januar. Diese Kalenderdaten zeigen, dass die Form im nordeuropäischen Namenssystem dauerhaft verankert wurde. Der Erstbeleg von 1692 bezeichnet den schwedischen Gebrauch, nicht zwingend die allererste schriftliche Verwendung in jeder Sprache.
Keine Rangdaten bekannt.