Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Lisbet gehört zur schwedischen Kurzformengruppe von Elisabet. ISOF erklärt Elisabet aus dem hebräischen Ælīshēva und nennt Lisbet ausdrücklich als ursprüngliche Koseform. Die offizielle Seite datiert Elisabet bereits auf 1286, doch dieses Jahr betrifft die lange Form und nicht automatisch die selbstständige Schreibweise Lisbet. Die Bedeutungsangabe „Die Gottgeweihte“ wird daher aus der Familiengeschichte übernommen.
Wikidata führt Lisbet als exakten weiblichen Vornamen, nennt aber keine historische Ersturkunde, die den Beginn der Kurzform datieren könnte. Eine Inschrift, Handschrift oder frühe Namensträgerin mit überprüfter Lisbet-Schreibung wurde bislang nicht bestimmt. Lisbet ist orthografisch von Lisbeth und Lisabet zu unterscheiden, auch wenn die Formen im selben Elisabeth-Feld stehen. ISOF weist Lisbet dem schwedischen Namenstag am 19. November zu. Für die historische Formgeschichte bleibt die Datierung offen, für den lokalen Kalender liegt ein belastbarer Eintrag vor.