Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Margaretha bewahrt die lateinische Endung der europäischen Form zu griechisch margarites, Perle. Die Schreibweise begegnet in deutschsprachigen Quellen neben Margareta und Margarete. Im Dictionary of Medieval Names from European Sources ist Margaretha für Deutschland im Jahr 1256 als konkrete Namensform erfasst. Der mittelalterliche Eintrag liefert damit einen datierten Anhaltspunkt für genau diese Buchstabenfolge.
Aus dem Beleg von 1256 folgt keine lückenlose Geschichte der späteren deutschen oder nordischen Nutzung. Regionale Schreiber wechselten zwischen -a, -e und -the, ohne dass sich dadurch der griechische Namensstamm änderte. Die in der Namensliste angegebene Bedeutung „Die Perle“ geht auf diesen Stamm zurück. Ein katholischer Kalender führt Margaretha am 25. November eigenständig und außerdem am 20. Juli im Gedenken an die Märtyrin von Antiochia.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.