Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Margarethe ist eine deutschsprachige Ausprägung des Namensstamms, der auf griechisch margarites für Perle zurückgeht. Die zusätzliche Silbe im Schriftbild trennt sie von Margarete, obwohl beide Formen im Deutschen eng nebeneinanderstehen. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources weist Margarethe in einem deutschsprachigen Beleg von 1394 nach. Der Eintrag steht grammatisch in einer gebeugten Form, bewahrt aber die exakte Buchstabenfolge.
Die Quelle zeigt damit, dass Margarethe im späten Mittelalter als Schreibvariante im deutschen Raum vorhanden war. Sie belegt nicht, dass alle heutigen regionalen Aussprachen unmittelbar aus diesem einzelnen Eintrag stammen. Die Namensbedeutung Die Perle bleibt an die gemeinsame griechische Wurzel gebunden. Im katholischen Kalender erscheint Margarethe am 18. Januar eigenständig sowie am 20. Juli in einer Variantenliste zur Margaretha von Antiochia.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.