Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Mattheus ist eine lateinisch geprägte Schreibweise der Matthäus Namensfamilie. Die historische Grundlage liegt im Hebräischen מַתִּתְיָהוּ, Mattityāhū. Die traditionelle Übersetzung „Geschenk Gottes“ erklärt die hebräische Namensbildung. Griechische Bibeltexte verwenden Ματθαῖος, lateinische Schreiber setzten daraus Matthaeus oder Mattheus. Mattheus bewahrt dabei die lateinische Schreibweise ohne das deutsche Umlautzeichen. Die Form ist von Matthew, Matteo und dem deutschen Matthäus zu unterscheiden, auch wenn die Namensgeschichte zusammenhängt.
DMNES führt Mattheus in einem deutschen Namenseintrag aus dem Jahr 1197. Der exakte Buchstabenbestand ist in diesem mittelalterlichen Eintrag dokumentiert. Das Material belegt die historische Schreibform in einem lateinischen Verwaltungskontext, sagt aber nicht, dass jede spätere Verwendung im Deutschen genau so ausgesprochen wurde. Der niederländische Schriftsteller Mattheus Gansneb Tengnagel ist als historischer Namensträger mit dieser Form in Wikidata erfasst. Der katholische Kalender listet am 21. September Matthäus, nicht Mattheus. Eine Übertragung des Gedenktags auf die abweichende Schreibweise wird daher für diese Schreibweise nicht vorgenommen.
Kein Namenstag bekannt.