Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Metis geht auf das altgriechische Μῆτις zurück, wissenschaftlich Mêtis. Das Wort μῆτις bezeichnet nicht bloß abstrakte Weisheit. Die Lexikographie nennt auch Rat, Geschick und listige Klugheit. Die genannte Bedeutung „Die Weisheit, der Rat“ greift daher zwei belegte Bedeutungsseiten auf. Die lateinische Umschrift Metis ohne Zirkumflex ist eine moderne Schreibweise. Die Akzente der Originalschrift gehören zur historischen Form.
Ein zeitlich früher literarischer Textbeleg bislang steht in Hesiods Theogonie, Zeilen 886 bis 900. Im griechischen Vers 886 erscheint die Figur im Akkusativ Μῆτιν, der flektierten Form des Lemmas Μῆτις. Zeus nimmt sie dort zur ersten Gemahlin und sie gilt als besonders klug unter Göttern und Menschen. Der Abschnitt gehört zur archaischen griechischen Dichtung, deren Entstehung gewöhnlich in das 8. Oder 7. Jahrhundert v. Chr. Eingeordnet wird. Das ist ein literarischer Beleg, keine Inschrift und kein erhaltenes Namensregister. In der Mythologie ist Metis eine Okeanide und die Mutter Athenas. Wikidata dokumentiert diese Identität und die Originalschrift Μῆτις. Ein christlicher Namenstag lässt sich aus der bekannten exakten Namensseite nicht ableiten.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.