Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Pascaline ist eine französische weibliche Bildung zu Pascal. Der Name verbindet den Stamm von Pascal mit dem Diminutiv oder Feminin suffix ine. Die Bedeutungsangabe „Die zu Ostern Geborene“ bezieht sich damit auf lateinisch Paschalis und das Osterfest. Nominis nennt Pascaline als weiblichen Vornamen, führt Pascal als Hauptform und verweist auf den 17. Mai, den Gedenktag des heiligen Pascal Baylon. Die Nebenform ist von der historischen Pascaline Rechenmaschine zu unterscheiden, deren Bezeichnung erst nach Blaise Pascal im 17. Jahrhundert entstand.
Ein sicher datierter Beginn von Pascaline als persönlichem Vornamen lässt sich aus den kirchlichen Namensangaben nicht gewinnen. Die Politikerin Pascaline Bongo Ondimba und die Ökonomin Pascaline Dupas zeigen den modernen Gebrauch in unterschiedlichen frankophonen und internationalen Zusammenhängen. Ihre Biografien belegen die lebende Form, schließen aber die zeitliche Lücke zur Entstehung nicht. Pascaline bleibt deshalb als französische Ableitung sprachlich transparent, während der genaue Erstgebrauch offen ist.