Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Rosina ist eine italienische Koseform von Rosa. Die Endung -ina markiert eine vertraute, verkleinernde Bildung, wie sie in italienischen Rufnamen häufig vorkommt. Der Bedeutungsbezug zur Rose geht auf das lateinische rosa zurück. Rosina steht damit neben Rosella und Rosetta, ist aber eine eigene Schreibweise mit eigener Lautgestalt.
Eine frühe exakt datierbare kulturelle Verwendung liegt in Gioachino Rossinis Oper Il barbiere di Siviglia von 1816, in der Rosina eine Figur ist. Diese Bühnenfigur belegt den Gebrauch als literarische Namensform, ersetzt aber keine Tauf- oder Registerurkunde für den bürgerlichen Vornamen. Die italienische Opernsängerin Rosina Storchio ist eine bekannte historische Trägerin und machte die Form im Musikleben des späten 19. Und frühen 20. Jahrhunderts sichtbar. Die offizielle österreichische Vornamenliste führt Rosina am 11. März. Die ähnlich klingende Rosine wird deshalb nicht ohne ausdrückliche Kalenderquelle gleichgesetzt.