Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Salome verbindet eine semitische Namensfamilie mit einer griechischen und lateinisch vermittelten Schreibstufe. Das griechische Markusevangelium schreibt Σαλώμη, Salōmē, und nennt Salome in Markus 15,40 unter den Frauen am Kreuz. Die Verbindung zu שָׁלוֹם, šālōm, und „Frieden“ erklärt die traditionelle Bedeutungsrichtung. Sie ist keine wörtliche Übersetzung der griechischen Schreibung. Die exakte deutsche und englische Form Salome wird als Überlieferungsform dieser antiken Namensstufe geführt.
Der Primärtext stammt aus dem ersten Jahrhundert. Er nennt eine Salome, identifiziert sie aber nicht automatisch mit der Tochter der Herodias aus einer späteren Erzähltradition. Diese beiden Überlieferungen werden deshalb getrennt und nicht miteinander gleichgesetzt. Salome Zourabichvili und Salome Jens sichern die moderne reale Verwendung der exakten Form. Der katholische Kalender führt Salome von Galiläa am 22. Oktober. Damit sind Textbeleg, Identitätsgrenze und Namenstag nachvollziehbar dokumentiert.