Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Sinibaldo ist eine mittelalterliche italienische Form mit germanischen Namensbestandteilen. Die Gemeinde Rocca Sinibalda nennt Sinibaldo als Graf und Rektor der Sabina für die Jahre 1058 bis 1065. Damit liegt ein konkreter historischer Personenbeleg der exakten Schreibweise vor. Die herangezogene Namensdarstellung sieht im zweiten Bestandteil bald einen sicheren germanischen Teil mit der Bedeutung „kühn“ oder „tapfer“. Für den ersten Bestandteil werden mehrere Möglichkeiten genannt, darunter Wege, Geist, Aufrichtigkeit oder Sieg. Nur der Bestandteil bald ist damit belastbar.
Der mittelalterliche Personenbeleg datiert die Form, nicht den Beginn einer freien Vornamensvergabe. Das Bistum Augsburg führt Sinibald neben Sebald und verwandten Formen am 19. August. Dieser Kalenderbezug erklärt die christliche Namenstradition, ersetzt aber keine Etymologie. Die Deutung eines vollständig „mutigen Pfades“ wird deshalb nicht als gesicherte Übersetzung verwendet. Herkunft, Personenbeleg und Namenstag sind getrennt dokumentiert.
Keine Rangdaten bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.