Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Sonam erscheint in Tibetisch als བསོད་ནམས und in Hindi und Marathi als सोनम. Die tibetische Form wird wissenschaftlich als bsod nams transliteriert. In der tibetischen Namenskultur steht sie für Tugend, gutes Karma und Glück. Die Devanagari-Schreibung ist eine südasiatische Schriftform und nicht automatisch eine Sanskrit-Ursprungsform. Für den exakten Vornamen Sonam konnte bislang kein datierter älterer Einzelbeleg als Person oder Textstelle abgesichert werden.
Die Namensgeschichte wird deshalb nicht mit der ähnlich klingenden Hindi-Form Sona vermischt. Sonam ist in Tibet, Bhutan und mehreren indischen Sprachräumen dokumentiert, wobei die Bedeutungsangabe hier aus der tibetischen Überlieferung stammt. Die lateinische Form Sonam ist eine Umschrift. Sie ersetzt weder bsod nams noch सोनम. Moderne Namensträger lassen sich zwar finden, doch daraus folgt kein früherer Ursprung. Der belastbare Befund reicht somit für Herkunft, Schriften und Bedeutungsfeld, nicht für eine datierte Erstnennung des konkreten Vornamens.
Kein Namenstag bekannt.