Ab wann kann man Brei einführen? Wann ist es Zeit für Babys ersten Brei?

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ab wann Brei einführen

Wann ist ein Baby bereit für den ersten Brei? Diese Frage sorgt bei Eltern oft für Unsicherheit. Da Hersteller von Babybrei von einem möglichst frühen Beikost-Start profitieren, wird dafür oft geworben. Auf den Gläschen steht dann zum Beispiel “nach dem 4. Monat”. Was dabei leider untergeht: Jedes Baby entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Wie erkenne wir als Eltern, wann das Baby bereit für den ersten Brei ist?

1. Die Beikost-Einführung bei uns: eher holperig

Unser Babyjunge ist mittlerweile etwas über 7 Monate alt. Schon seit ein paar Wochen bieten wir ihm regelmäßig Essen an. Er nimmt auch alles gerne, schiebt es in den Mund und behält es da eine Zeit lang, anstatt es jedoch herunter zu schlucken, spuckt er es dann wieder aus. Manchmal mit lautem Würgen (das mich anfangs echt in Panik versetzte), manchmal zusammen mit ordentlich Milch, manchmal aber auch ganz diskret.

Trotzdem geben wir immer wieder etwas. Mal Brei, mal Finger-Food. So kann er Essen zumindest kennen lernen, sich langsam an den Geschmack gewöhnen und irgendwann wird er (hoffentlich! 😀 ) auch etwas im Magen behalten. Ich sage mir dabei immer “Food under one is just for fun”, also Essen unter einem Jahr ist zum Spaß. Nährstoffe bekommen die Babys da noch genug über Milch.

Ich glaube fest daran, dass mein Baby mir zeigen wird, wann es wirklich bereit für Essen ist und dass es am besten weiß, was es gerade braucht. Im Moment ist das noch Milch aber das wird sich bestimmt irgendwann ändern. Solange es uns beiden gut damit geht, nehme ich es an und lasse ihn. Problematisch ist es natürlich, wenn sich die Situation nicht mehr gut anfühlt, dann ist es durchaus berechtigt nach Alternativen zu suchen.

Genauso gibt es natürlich Babys, die schon sehr früh Lust auf Essen haben und schnell von der Milch wegkommen. Auch das ist völlig gut, solange es vom Baby ausgeht und man sich lediglich an seinem Tempo orientiert. Falsch ist es hingegen, einem Baby Beikost geben zu wollen, das klar signalisiert, dass es nicht möchte. Wenn das Baby den Mund nicht öffnet, sich wegdreht, den Löffel oder das Essen wegstößt, sollte man auf jeden Fall noch etwas warten.

Aber woran erkennt man eigentlich, wann ein Baby bereit für Brei oder Beikost im Allgemeinen ist?

2. Die Beikostreifezeichen

Beikostreifezeichen sind Verhaltensweisen des Babys, die wir beobachten können und die uns einen Hinweis darauf liefern können, dass das Baby Bereit für die Einführung von Brei ist. Diese gelten übrigens genauso für Fingerfood für Babys.

Ab wann Brei einführen? Die Beikostreifezeichen
© goldenKB / Bigstock.com

2.1 Die Beikostreifezeichen im Überblick

  1. Das Baby kann (fast) alleine sitzen
  2. Das Baby kann seinen Kopf gut halten
  3. Der Zungenschiebreflex lässt nach
  4. Das Baby zeigt Interesse am Essen der anderen Familienmitglieder
  5. Das Baby ahmt Kaubewegungen nach
  6. Das Baby kann die Hand zum Mund führen

2.2 Was ist problematisch an den Beikostreifezeichen?

Auf den ersten Blick scheinen die Beikostreifezeichen sehr genau und erwecken den Eindruck, dass es so ganz leicht sei festzustellen, ob das Baby bereit für Brei (oder feste Nahrung im Allgemeinen) ist. Leider ist das aber ein Trugschluss. Das Problem ist, dass viele Babys einzelne oder mehrere dieser Verhaltensweisen auch schon zeigen, wenn es für Brei noch zu früh wäre. Auf der anderen Seite gibt es genauso Babys, die noch nicht alle diese Kriterien erfüllen und dennoch bereit für Brei sind.

Wie sollte man diese Verhaltensweisen also interpretieren?
Erst einmal ist es auf jeden Fall sehr wichtig sein Baby genau zu beobachten. Auch bei der Einführung der Beikost gilt der Leitsatz, dass das Kind das Tempo vorgibt und weiß, wann es bereit dafür ist. Die Beikostreifezeichen sind insofern hilfreich, als dass sie uns einen Leitfaden geben. Dass dieser nicht 100 %ig auf jedes Kind angewendet werden kann, liegt in der Natur des Menschen.

Einige der Punkte sind jedoch unerlässlich, wenn man Beikost einführen will. So ergibt es keinen Sinn, dem Baby feste Nahrung anzubieten, wenn der Zungenschiebreflex noch nicht nachlässt, da das Essen dann einfach wieder aus dem Mund heraus befördert wird. Das wäre ein ganz klares Zeichen dafür, dass das Baby noch nicht bereit ist und man sollte einfach noch ein paar Wochen warten. Auch das Halten des Kopfes und eine aufrechte Sitzposition sind beim Essen sehr wichtig, da Essen sonst viel schneller verschluckt wird.

Auf der anderen Seite zeigen Babys manchmal schon extrem früh Interesse am Essen der Eltern und Geschwister, was nicht unbedingt heißt, dass es nun bereit für Beikost ist. Das liegt vielmehr daran, dass das Baby alles super spannend findet, was wir so machen.

3. Babys erster Brei: Wie merke ich, wann der richtige Zeitpunkt ist?

Im Grund gibt es nur einen Weg um festzustellen, ob das Baby nun bereit für Beikost ist: Man probiert es aus. Wenn die Beikostreifezeichen zu einem großen Teil erfüllt sind und man den Eindruck hat, dass das Baby gerne möchte, dann gibt man ihm einfach mal etwas zu essen. Wichtig ist dabei einfach, dass man die Reaktion des Babys genau beobachtet. Wenn das Baby das Essen sofort wieder ausspuckt, es nicht im Mund haben mag und den Mund dann fest verschließt, ist es noch zu früh. In diesem Fall sollte man einfach ein paar Wochen warten und es erneut probieren.

Wenn das Baby das Essen interessiert untersucht, daran lutscht und es mit den Händen zerdrückt oder anfasst, ist das eine völlig normale Reaktion, die man nicht unterbinden sollte. Essen ist für das Baby eine komplett neue Erfahrung, die ausgekostet werden darf. Der Leitsatz “mit Essen spielt man nicht” ist in diesem Alter völlig fehl am Platz.

Wenn man dem Baby zum ersten Mal Brei oder andere Lebensmittel zu essen gibt, sollte man zudem nicht erwarten, dass das Baby gleich eine ganze Mahlzeit zu sich nimmt. In erste Linie geht es jetzt um entdecken, ausprobieren und kennen lernen. Nährstoffe bekommt das Baby weiterhin in erster Linie über Milch – das wird auch noch einige Monate so bleiben.

4. Ab wann Brei spätestens einführen?

Vor allem wenn man viel Kontakt zu anderen Eltern hat, ist man schnell verunsichert: Karl und Fritzchen sind 3 Monate jünger und essen schon viel mehr Brei als das eigene Baby. Oma, Opa und andere tragen zur Verunsicherung bei, indem sie ständig nachfragen, ob man immer noch still / das Fläschchen gibt und warum das Kind denn noch nicht komplett auf Brei umgestellt wurde.

4.1 Dein Kind bestimmt das Tempo und das ist ok!

Mach dir keine Sorgen! Es ist völlig in Ordnung, dass das eine Baby früher Brei isst und das andere später. Ab wann Brei gegessen wird, richtet sich einfach danach, ab wann das Baby bereit dafür ist und das ist unterschiedlich. Gibt deinem Baby die Zeit, die es braucht. Bisher haben noch alle Kinder irgendwann von sich aus nach fester Nahrung verlangt.

4.2 Allergierisiko bei spätem Beikost-Start

Wenn das Baby mit Brei einfach nicht warm wird und nur sehr wenig isst, obwohl es schon älter ist, wird manchmal gewarnt, dass dies das Allergierisiko erhöhen kann. Richtig ist, dass es ein Zeitfenster gibt, indem Nahrungsmittel eingeführt werden sollten. Falsch ist jedoch, dass man von diesen Nahrungsmitteln dazu große Mengen zu sich nehmen muss. Es reicht vollkommen, wenn das Baby mal einen Löffel Brei ist, mal auf einem Stück Brot rumlutscht und mal eine Erdbeere in den Mund steckt.

Für das Allergie-Risiko ist nicht die Menge entscheidend, sondern überhaupt die Konfrontation mit bestimmten Stoffen.

5. Alternative zu Brei

Es gibt auch Babys, die einfach keinen Brei mögen. In dem Fall kann man versuchen dem Kind weiche Lebensmittel in Stücken anzubieten. Baby Led Weaning nennt sich diese Beikostform. Ein ausführliches Interview findest du hier: BLW Interview. Dort erfährst du, wie das Ganze funktioniert, worauf man achten muss und welche Vorteile es hat.

6. Ab wann man Brei einführt ist ganz unterschiedlich

Letztendlich ist die Frage ab wann Brei eingeführt werden sollte eine, die jeder für sich und sein Baby individuell beantworten muss. Mamas sollten einfach auf ihr Gefühl und ihr Baby hören. Am Ende ist es auch bei dieser Entscheidung wie bei so vielen Dingen: Der eine wird immer sagen, dass es doch viel zu früh, der andere, dass es doch viel zu spät sei.

Gibt es bei dir schon Beikost für das Baby? Hast du vielleicht noch Tipps zu Beikost-Einführung?

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31 KOMMENTARE

  1. Wir starteten zwischen dem 7. und 8. Monat mit Fingerfood und Brei. Zur diese Zeit zeigte er auch die Reifezeichen. Seit er alleine in seinem Stuhl sitzen kann, ißt er auch mehr. Am besten klappt es, wenn wir in einer größeren Runde essen (z.B. mit Oma und Opa ).

    • Oh ja, in Gesellschaft ist essen für uns ja auch schöner <3 vielleicht werde ich in nächster Zeit öfter mal wieder Oma und Opa einladen 🙂

  2. Ich hab bei meiner tochter mit 6 monaten gestartet. Hab brei selbst gemacht. Mit zucchini hab ich gestartet. Die stillberaterin hat in unserer stillgruppe gesagt, dass man schon zu mischen beginnen kann. Was ich auch getan hab. Hab viel probiert. Dann wollte sie das selbstgekochte nicht mehr. Dann gabs gläschen. Hab aber trotzdem immer wieder mal was selbstgekochtes probiert. Seit sie in die krippe geht isst sie besser.

    • Das finde ich auch interessant mit der Krippe! Ist wahrscheinlich auch einfach so, dass Kinder eher essen, wenn sie andere Kinder sehen, die auch essen…

  3. Wir haben mit 5 Monaten mit weißer Karotte gestartet, mit eher geringem Erfolg.
    Deshalb habe ich es 1 1/2 Wochen auf sich beruhen lassen. Wir hatten zu dem Zeitpunkt auch viele Termine, damit war es auch für mich einfacher 🙂 dann habe ich den nächsten Versuch mit Kürbis gestartet – mit dem Ergebnis, dass Motte Kürbis so toll fand, dass sie die nächsten 3-4 Wochen nichts anderes haben wollte… Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was Kürbis ähnlich sein und ihr schmecken könnte und kam auf Süßkartoffel. Sie hatte sich zuerst riesig gefreut, wahrscheinlich weil der Brei genauso aussah, wie der Kürbisbrei. Dann war sie irritiert, weil es anders schmeckte, aber sie nahm Süßkartoffel dann doch an. Danach kam Zucchini und dann Spinat.
    Inzwischen isst sie abgesehen von Pastinake und Fisch alles gerne zu Mittag! 😀 nur Obst ist nicht so einfach, wenn es nicht aus dem Glas kommt… Bis auf Banane, Plattpfirsich und hin und wieder Pflaume schmeckt ihr alles andere Obst nicht…
    Als wir mit Beikost gestartet haben, durfte sie schon ab und zu bei uns mal an einer Banane “beißen” oder hat eine Nudel in die Hand bekommen. Seit 1-2 Wochen bekommt sie auch immer etwas in die Hand, wenn ich esse, sei es etwas Brot, ein Stück Apfel… Die Hirsekringel von Hipp liebt sie!
    Ich habe aber auch insgesamt den Eindruck, dass davor MuMi oder Pre-Milch ein notwendiges Übel waren. Sie hat nie groß Anzeichen für Hunger gezeigt, erst wenn es zu spät war. Deshalb habe ich mir die ungefähren Zeiten von ihr eingeprägt und dann schon mal was vorbereitet. Wenn sie aber z.B. müde und hungrig war, hat sie trotzdem erstmal versucht zu schlafen und war grantig, wenn ich ihr die Flasche gegeben habe.
    Durch die Beikost hat sie jetzt richtig Spaß am Essen entwickelt und jetzt geht auch gerne mal zwischen ihren Essenszeiten was, wenn ich z.B. was esse. Das wäre bei der Milch undenkbar gewesen.

    Vielleicht ist es bei deinem Kleinen umgekehrt, dass ihm die Milch so gut schmeckt und die Beikost da einfach noch nicht heran reicht?

    • Oh, das ist auch toll zu hören (also dass sie essen jetzt so toll findet, wo es vorher ja nicht so einfach war)! Kürbis habe ich tatsächlich noch nicht probiert und Süßkartoffel ist auch mal ne Option 🙂 Wir stressen uns nun auch nicht so sehr damit aber das Stillen ist mittlerweile doch manchmal etwas anstrengend und er nimmt ja auch kein Fläschchen und nichts… Also mir würds ja reichen, wenn er zwischendurch am Tag mal was anderes nimmt, so dass ich mal 2 bis 3 Stunden “meine Ruhe habe” (hört sich jetzt doof an, ich meine einfach halt mal nicht stillen muss :D)

    • Klingt nicht doof! Bei uns hat das Stillen nur 4x geklappt und beim ersten Mal war die Motte über 2 1/2 Stunden beschäftigt… Ich kann mir also schon grob vorstellen, wie anstrengend das manchmal sein kann…
      Aber ich find’s gut, dass du da so entspannt an die Sache ran gehst, ich denke, dadurch haben Kinder auch die besten Chancen ein gesundes Essensverhalten zu erlernen!
      Und wer weiß… Vielleicht möchte euer Kleiner nächsten Monat plötzlich von einem auf den anderen Tag vom Tisch mitessen? 🙂
      Ich wäre sehr über eine Antwort gespannt, wie Kürbis und Süßkartoffel bei euch ankommen 😉

  4. Mein Tipp wäre das ganze einfach entspannt zu sehen und sich nicht selbst zu stressen. Kleine Mengen Brei/Essen gelangen ja immer in den Mund oder Magen, denke was die Sache mit den Allergien angeht ist das ausreichend. Und alles andere kommt mit der Zeit. Ich habe mir nämlich derben Stress gemacht. Aber wie in so vielen Aspekten ist jedes Kind einfach anders und findet auch am Essen unterschiedlich früh oder spät Gefallen. Einfach weiter probieren und es mit Humor nehmen :).

    • Ja, ändern kann man es eh nicht auf Teufel komm raus… Nur ist das Stillen mittlerweile doch etwas anstrengend und er nimmt nicht mal ne Flasche oder so als Alternative. Was heißt, dass ich immer in “Reichweite” sein muss. 99% der Zeit stört mich das nicht, aber maaaanchmal denke ich mir “hm, jetzt würde ich gerne mal in Ruhe zum Friseur oder ohne Kind einkaufen” und das geht einfach nicht, solange er nur die Brust nimmt.

  5. Also meine Tochter wollte auch lange nix von essen wissen. Ich bin einfach dran geblieben. Jetzt ist sie fast 10 Monate alt und es klappt immer besser. Sie isst sich zwar noch nicht ganz satt und will immernoch ein bisschen gestillt werden. Aber es wird immer weniger. Ich war auch fast verzweifelt weil ich schon dachte dass sie nie essen will.

    • Ach, das hört sich ja schon mal gut an! Er ist ja schon fast 8 Monate und ich denke auch, dass es sicherlich dann irgendwann kommt und er essen mag 😀 Nur manchmal fragt man sich, ob man vielleicht einfach was falsch macht..

  6. Also wir haben es zwei Wochen vor dem 5. Monat mit Brei probiert, Gläschen mochte sie nicht. Heute mit 5 Monaten und einer Woche gab es selbst gemachten Möhrenbrei ohne zusätzlichen Zucker, nur etwas das Wasser vom dünsten genutzt. Und was soll ich sagen, meine kleine hat richtig viel gegessen. Hatte 5 El in ihre schale getan, da ich es in der Mikrowelle erwärmt habe und nur ca 1 El war übrig. War richtig sprachlos und stolz auf meine kleine. Danach wollte sie trotzdem noch gestillt werden. Richtig ersetzen werde ich es noch nicht, erstmal schauen wie die nächsten 2 Wochen werden. Hab Portionsweise eingefroren und bin echt gespannt wie die nächsten Tage sind.

  7. da bei uns das stillen nicht möglich war, haben wir bereits mit 4 monaten mit dem brei essen begonnen. 4 wochen später auf 2 x brei erhöht, dann 4 wochen später auf 3. meine kleine ist jetzt 9 monate alt und trinkt nur noch eine flasche mit pre milch am tag. ansonsten wird bereits fleißig gegessen (kein brei mehr sondern richtige stücke) und wasser getrunken. da wir so bald angefangen haben, gab es beim umstieg zum glück keine probleme.

    • Das hört sich toll an! Immer gut zu hören, dass es auch anders geht. Das kommt dann auf die Wunschliste fürs nächste Kind 😀 😉

  8. Unser Bubi will mit seinen 9 Monaten auch nicht so wirklich… er isst zwar immer ein wenig aber stillen mag er auch lieber. Die Fläschchen hasst er. Mit einem Becher oder einem Waschlappen nimmt er etwas wasser zu sich. Hier ist es also auch nicht so leicht. Bekommr auch ab und zu die wunderbaren Kommentare zu hören aber mir ist es mittlerweile auch egal. Ich werde da einfach entspannt bleiben. Obst mag er so ganz gerne. An manchen tagen isst er viel und mal gar nix. Aber das ist ok alles andere kommt mit der zeit.

    • Waschlappe ist auch eine gute Idee! Wäre ich so gar nicht drauf gekommen aber klar, da kann man ja auch Wasser rausbekommen, wenn man dran saugt 😀 Ja, die Kommentare können sich manche gerne schenken. Mittlerweile ignoriere ich das auch einfach aber manchmal verunsichert einen das ja schon…

  9. Wir haben jetzt mit 5,5 Monaten mit BLW angefangen und er findet es toll. Allerdings ist es nicht ungewöhnlich, dass es bis zum 10./11. Monat dauern kann, bis nennenswerte Mengen gegessen werden.

    • Oh das hört sich gut an! Ich höre hier bei uns immer nur “mit 4 / 5 / 6 Monaten fast nur noch Brei”, “Wiiiie du stillst noch??” und denke schon manchmal, dass bei uns irgendwas schief läuft 😀 aber dafür ist der Austausch hier immer gut, da sehe ich dann, dass es die ganze Bandbreite gibt und das gar nicht ungewöhnlich ist 🙂

  10. Unser Sohn ist nun fast 5 Monate und ich habe ihm vor 2 Tagen mal ein paar Löffel Brei angeboten. Er hat interessiert drauf rumgelutscht und mehrere Löffel ohne Probleme geschluckt. Nach ein paar Löffeln machte er schon immer den Mund auf, wenn der Löffel näher kam.
    Für mich ist das die Bestätigung, dass er bereit ist und interesse hat. Ich werde ihm nun weiterhin mittags ein paar Löffel anbieten, wenn es passt. Und dann mal sehen.

    Ich wollte mich gerne in den Newsletter eintragen, aber ich bekomme immer den Hinweis, dass ich das Geburtsdatum doch bitte “im richtigen Format” angeben soll. Aber welches ist das richtige Format? =/

    Liebe Grüße, Ulrike

    • Hey Ulrike,
      so wie du das machst klingt das für mich genau richtig! Wenn die Kleinen so weit sind, dann zeigen sie uns das und deiner scheint da ganz eindeutig Lust drauf zu haben 🙂
      Das mit dem Newsletter ist natürlich doof, das schaue ich mir gleich mal an und ändere es, danke für den Hinweis!
      Liebe Grüße
      Nele

  11. Hallo Nele,
    Es ist ganz unglaublich was Babys schon zeigen können. Vor etwa 5-6 Wochen kommen wir vom Pekip, ich dünste Kartoffeln und Brokkoli mische Haferflocken, Öl und Apfelsaft dazu und pürriere alles mittelfein (das Prinzip beherrschte ich schon im effeff). Jannes ist etwa 9 Monate alt. Er nimmt zwei Löffel Und fängt dann an zu weinen. Gut, hat der kleine keinen Hunger. Eine Stunde später dasselbe wieder. Frustriert mache ich ein Fläschchen, zu meiner Überraschung wird auch das verweigert. Das Baby hat nun aber Hunger!! Wir beide ganz aufgelöst.. nach insgesamt 2 Stunden schiebe ich dem Baby ein Stück Kartoffel in den Mund (aus den übrigen wollte ich Bratkartoffeln machen).. Und er isst es. Ganz innig. Seitdem geht Brei gar nicht mehr. Null. Auch nicht abends als Milchbrei. Oder Obst Getreide Brei. Seit einer Woche muss auf seinem Teller deutlich erkennbar g-e-n-a-u dasselbe liegen, wie auf unserem. Pizza, Hackfleisch-feta Pfanne, Bratwürste, Pfannkuchen.. egal was! Er trinkt noch viel Fläschchen, aber wenn essen, dann nur so. Und ich hatte mir soviel Mühe gegeben. Ich habe sogar Milchkekse gebacken für abends.. alles in Portionen eingefroren, Dinkelkekse.. all das. Ich glaube viele stressen sich mit dem Thema zu sehr. So wie ich anfangs. Jetzt sind wir beide viel entspannter. Heute gab es Erdbeerkuchen bei Freunden. Für Jannes etwas mehr Erdbeere und für mich mehr buskuitteig und Creme. Aber probieren dürfte er. Als es alle war haben die gesunden Heidelbeeren auch geschmeckt.. Ganz locker.. 🙂
    Viele liebe Grüße

    • Das hört sich total toll an! Ja, meistens stresse ich mich auch nicht so sehr damit. Nur manchmal 😀
      Ich freue mich auch schon sehr darauf, wenn er bei uns mitessen kann und sollte er Brei eher überspringen, dann ist das auch völlig ok 🙂 Momentan geben wir täglich ein bisschen was zum Probieren, mal Brei, mal Fingerfood und die Hauptsache ist, dass er Lust dazu hat und es nicht als Zwang empfindet. Essen soll ja Spaß machen 😉
      Und wenn es am Ende so kommt wie bei euch, dann würde mich das sehr freuen!
      Liebe Grüße
      Nele

  12. Achso.. insgesamt war die Breizeit nicht mal 3 Monate lang. Und Jannes hat anfangs alle zwei Wochen Brei bekommen. Ab dem 4. Monat. Gegessen hat er erst mit 6 Monaten. Ich hätte mich einfach schon soooo aufs ausprobieren gefreut!!

  13. Wir haben recht früh begonnen…. Also di klane ‘saß’ schon vorher bei uns am Tisch und somit haben wir gleich anfang 5ten Monat mit Brei begonnen. Start war mit Karotte….Mittlerweile isst sie alles bis auf Zucchini. Ach ja. Ich koche auch alles selbst. Hab das gemüße zu brei gekocht und dann in Eiswürfelformen eingefroren… Somit hab ich immer portionsweise alkes zur Verfügung

    • In Eiswürfelformen einzufrieren ist auch eine gute Idee! Ich beneide ja immer alle ein bisschen, bei denen es so reibungslos klappt 😀 Aber mittlerweile geht es bei uns auch schon besser 🙂

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