Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Abigail erscheint im hebräischen Text als אֲבִיגַיִל (ʾĂḇîgayil). Der früheste in den geprüften Quellen belegte Nachweis der exakten hebräischen Namensform steht in 1 Samuel 25. Dort wird Abigail als Frau Nabals beschrieben, die später Davids Frau wird. Ein weiterer biblischer Träger ist Abigail, die Mutter oder Schwester Amasas, je nach Übersetzung und Textabgrenzung. Das ist ein Textbeleg in der biblischen Überlieferung, keine erhaltene Originalhandschrift mit sicherem Entstehungsdatum. Die Sprachakademie weist auf die Bestandteile אבי und גַּיִל hin und nennt als mögliche Deutungen „mein Vater freut sich“ oder „Gott ist Freude“.
Spätere Umschriften zeigen die Formen Abigal, Abigall und Abigaell. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources belegt Abigail im englischen Schrifttum unter anderem in einer Wycliffite-Bibel von 1395 und in der Geneva Bible von 1560. Damit lässt sich der Weg vom biblischen Textbeleg zur europäischen Namenspraxis nachvollziehen, ohne die mittelalterlichen Schreibungen mit der hebräischen Ursprungsform gleichzusetzen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Sachsen | 2024 | Weiblich | 356 | 1 (2021, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |