Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Adalfons steht an der Schnittstelle zwischen althochdeutscher Namensbildung und der später vertrauteren Form Alfons. Förstemanns Register verzeichnet Adalfuns im 9. Jahrhundert. Der Eintrag gehört zu einer Reihe alter Schreibungen, in der der erste Bestandteil adal auf „edel“ verweist. Der zweite Teil wird in der Forschung mit einer Bedeutung wie „bereit“ oder „eifrig“ verbunden, doch die knappe Registerangabe erlaubt keine völlig sichere moderne Übersetzung.
Die Schreibgeschichte ist aussagekräftiger als eine nachträgliche Bedeutungsformel. Aus Adalfuns und verwandten Formen entwickelten sich im romanischen und deutschen Raum Schreibungen mit -fons; schließlich wurde Alfons zur geläufigeren Form. Adalfons ist deshalb keine bloße zeitgenössische Variante, sondern knüpft an eine ältere Namensüberlieferung an. Der aufgefundene Nachweis betrifft allerdings Adalfuns, nicht die normalisierte Endung -fons. Ein eigenständiger Namenstag oder ein eindeutig zuordenbarer prominenter Träger der exakten Form Adalfons ist in den bekannten Registern und Personendatenbanken nicht belegt.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.