Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Adamina ist eine weibliche Bildung zu Adam und hat eine deutlich schmalere historische Spur als ihr Ausgangsname. Die Dissertation von Alice Louise Crook zur frühneuzeitlichen Namengebung in elf schottischen Gemeinden führt Adamina ausdrücklich unter den Bildungen zu Adam. In Tabelle 4-19 erscheint ein einziger Namensträger in einer Gemeinde. Der Anhang verzeichnet für Adamina den ersten Gebrauch innerhalb dieser untersuchten Datenbank im Jahr 1829. Gemeint ist damit der Beginn im ausgewerteten Korpus, nicht automatisch die erste Nennung in allen europäischen Quellen.
Die Form zeigt, wie aus einem biblischen Männernamen eine weibliche Ableitung mit der Endung -ina gebildet werden konnte. Gerade die geringe Zahl erklärt, warum Adamina in allgemeinen Namenslexika kaum eigene historische Belege besitzt. Die schottische Studie liefert dennoch mehr als eine bloße Vermutung; Sie nennt die konkrete Form, den regionalen Geltungsbereich und das Jahr. Für die Namensgeschichte ist deshalb eine vorsichtige Doppelperspektive sinnvoll. Adam bildet den alten sprachlichen Kern, während Adamina als eigenständige weibliche Gebrauchsschreibung im untersuchten schottischen Material des frühen 19. Jahrhunderts sichtbar wird.
Quelle des Erstbelegs
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