Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Albertine gehört zur weiblichen Namensfamilie von Albert und Albertina. Die sprachliche Grundlage verbindet althochdeutsch adal, „edel“, mit beraht oder berht, „hell“ beziehungsweise „glänzend“. Für die konkrete Form Albertine nennt Nordic Names die früheste Nutzung in Norwegen im 18. Jahrhundert. Die Quelle datiert damit eine regionale Gebrauchsgeschichte, aber kein einzelnes Jahr und keine erste amtliche Eintragung. Das DMNES dokumentiert ältere verwandte Formen wie Albertina in Italien zwischen 1265 und 1339. Albertine ist deshalb als jüngere eigenständige Form von diesen historischen Vorläufern zu unterscheiden.
Im 19. Jahrhundert ist die Form laut Nordic Names auch in Dänemark belegt. Die französische Aristokratin und Schriftstellerin Albertine de Staël-Holstein zeigt, dass der Name im europäischen Bürgertum und Adel weitergegeben wurde. Der Namenstagskalender des Bistums Augsburg führt Albertine am 15. November gemeinsam mit Albert und Alberta. Die Kombination aus nordischer Gebrauchsdokumentation, mittelalterlicher Namensfamilie und katholischem Kalender ergibt eine belastbare Geschichte, ohne einen einzelnen skandinavischen Erstjahrgang zu erfinden.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2023 | Weiblich | 1751 | 19 (1904, FR) | Faminino Popularitätsindex |