Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Albina ist die weibliche lateinische Form zu Albinus. Die Real Academia Galega führt albinus auf lateinisch albus, „weiß“, zurück. Ursprünglich konnte die Wortfamilie als Beiname auf auffallend helle Haut oder helles Haar verweisen. Als ältester in der geprüften DMNES-Quelle gefundener Namensbeleg gilt eine italienische Form Albyna aus den Jahren 1513 bis 1521. Das y markiert eine historische Schreibvariante, deshalb ist Albyna nicht einfach mit der heutigen Standardform gleichzusetzen.
Die antike Wortfamilie und die mittelalterlich-frühneuzeitliche Schreibüberlieferung gehören zu unterschiedlichen Ebenen. Aus der lateinischen Form entwickelte sich ein christlicher Namensgebrauch, der durch Heiligenverehrung weitergetragen wurde. Nominis nennt Albina am 1. März und ordnet den Tag der heiligen Albina zu. Im 20. und 21. Jahrhundert ist Albina unter anderem durch die ukrainische Sporttrainerin Albina Deriugina belegt. Der Name verbindet damit eine lateinische Farbbezeichnung, eine konkrete italienische Archivschreibung und eine moderne internationale Namensträgerin, ohne aus dem Beinamen eine ununterbrochene Einzelbiografie abzuleiten.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bayern | 2024 | Weiblich | 342 | 1 (2023, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |