Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Albino geht auf lateinisch albinus, „weißlich“, und weiter auf albus, „weiß“, zurück. Die Real Academia Galega beschreibt die Wortfamilie als ursprünglichen Beinamen für eine auffallend helle Haut oder helles Haar. Der früheste in den geprüften Quellen gefundene exakte Schriftbeleg steht im Umfeld des Laterankonzils von 649. Die Prosopography of the Byzantine Empire führt den Bischof von Signia mit griechischen und lateinischen Formen, darunter Albino im lateinischen Ablativ. Der Kasus zeigt die damalige kirchliche Registersprache, ist aber nicht mit einer modernen italienischen Geburtsregisterform gleichzusetzen.
Aus derselben lateinischen Namensfamilie stammen Albinus und die weibliche Form Albina. Die christliche Überlieferung hielt Albino in verschiedenen Heiligenlisten lebendig. Eine besonders bekannte moderne Person war Albino Luciani, der 1978 als Johannes Paul I. Papst wurde. Nominis führt für ihn den 28. September als Gedenktag. Damit verbindet die Namensgeschichte eine lateinische Farbbezeichnung, einen spätantiken Bischofsbeleg und einen italienischen Namensträger des 20. Jahrhunderts. Die historische Form Albino und die parallele Form Albinus bleiben dabei unterscheidbar.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2008 | Männlich | 2912 | 78 (1908, FR) | Faminino Popularitätsindex |