Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Aleksandra ist die slawische Schreibweise der weiblichen Namensform Alexandra. Ausgangspunkt ist das Altgriechische Ἀλέξανδρος (Aléxandros), dessen Bestandteile ἀλέξω (aléxō, „abwehren, schützen“) und ἀνήρ (anḗr, „Mann“) auf den Gedanken des Schutzes verweisen. Die feminine Form wurde in der griechisch-lateinischen Tradition mit der Endung -a gebraucht. DMNES führt Alexandra in einer französischen lateinischen Quelle um 823 und nennt weitere mittelalterliche Belege in Italien. Diese Zeugnisse betreffen Alexandra, nicht automatisch die spätere kyrillisch und lateinisch geschriebene Form Aleksandra.
Nordic Names bezeichnet Aleksandra als nordische Variante von Alexandra und weist auf Namenstage in Finnland und Norwegen hin. Einen datierten mittelalterlichen Beleg für genau diese Buchstabenfolge nennt die Quelle jedoch nicht. Die Sportlerin Aleksandra Mirosław belegt den modernen polnischen Gebrauch und trägt die Form in offiziellen olympischen Unterlagen. Damit ist die kulturelle Verankerung der Schreibweise gut dokumentiert, während ihr eigener historischer Beginn offen bleibt. Eine Gleichsetzung mit Alexandra ist sprachgeschichtlich naheliegend, aber als Erstbeleg nicht ausreichend.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 409 | 249 (2017, Österreich) |