Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Der früheste in den geprüften Namensquellen gefundene Beleg für die exakte Form Alexandrina steht im italienischen lateinischen Material von 1237. DMNES führt Alexandrina dort als Nominativ-Variante zu Alexandra. Der Eintrag belegt eine konkrete mittelalterliche Schreibweise in einem onomastischen Quellenkorpus, sagt aber nicht, dass damit bereits jede spätere portugiesische oder rumänische Verwendung gemeint ist. Die Endung gehört zur weiblichen Formenbildung der Alexander-Gruppe.
Sprachlich steht Alexandrina damit in der griechischen Namensfamilie von ἀλέξανδρος, „Beschützer der Männer“. Ein neuzeitlich gut dokumentierter Träger ist Alexandrina Maria da Costa aus Portugal, die 1904 geboren wurde und 1955 starb. Das Heiligenlexikon führt sie als Selige und nennt den katholischen Gedenktag am 13. Oktober. Der mittelalterliche Registerbeleg, die griechische Etymologie und die portugiesische Biografie sind unterschiedliche Belegarten. Zusammen zeigen sie, wie eine lateinische Variantenform über lange Zeit als eigenständige weibliche Namensgestalt weitergeführt werden konnte.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bayern | 2022 | Weiblich | 361 | 221 (2019, Baden-Württemberg) | Faminino Popularitätsindex |