Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Anemona führt in den geprüften Quellen zunächst nicht in ein Personenregister, sondern in die antike Botanik. Plinius beschreibt die Anemone in der Naturalis historia als Blume, und Athenaeus überliefert eine Passage, in der Theophrast die Blütenbezeichnung anemone erwähnt. Das sind literarische Belege eines Pflanzennamens. Sie belegen weder eine antike Namensträgerin noch die moderne Personenform Anemona.
Die griechische Form ἀνεμώνη (anemṓnē) wurde in lateinischen und modernen europäischen Sprachen als anemone weitergegeben. Die Verbindung zu ἄνεμος (ánemos, „Wind“) ist traditionell und wird häufig mit der windbewegten Blüte erklärt. Anemona ist davon eine moderne Form mit auslautendem a, doch die geprüfte Quellenlage nennt keine datierte Urkunde, Inschrift oder Handschrift für den Beginn als Vorname. Anemone, Anemona und die botanische Gattungsbezeichnung gehören deshalb zusammen, sind aber keine automatisch identischen historischen Personenformen. Ein exakter Namenstag und belastbare berühmte Namensträger ließen sich nicht nachweisen.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2021 | Weiblich | 2924 | 2924 (2021, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.
Keine verifizierten Namensträger gefunden.