Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Bei Anemone liegt der früheste belastbare Quellenbeleg im Bereich der antiken Pflanzenkunde, nicht bei einer Person. Plinius nennt anemone in seiner Naturalis historia. Athenaeus zitiert im 15. Buch der Deipnosophistai eine botanische Passage zu Theophrast. Die literarischen Stellen zeigen, dass die Blütenbezeichnung im griechisch-römischen Wissensraum bekannt war. Sie sind weder eine Inschrift noch eine antike Geburtsurkunde.
Die Ausgangsform lautet griechisch ἀνεμώνη (anemṓnē). In der europäischen Überlieferung entstand daraus lateinisch und später deutsch Anemone. Die traditionelle Erklärung bezieht das Wort auf ἄνεμος (ánemos, „Wind“), doch die genaue Etymologie der Blütenbezeichnung ist nicht in jeder Quelle gleich behandelt. Als Vorname erscheint Anemone in modernen Namensübersichten, die keinen einzelnen frühen Personenbeleg nennen. Die botanische Kontinuität darf deshalb nicht als Erstbezeugung des Vornamens ausgegeben werden. Berühmte Namensträger und ein passender religiöser Namenstag waren in den geprüften Datenbanken nicht belastbar feststellbar.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Weiblich | 2700 | 334 (2015, DE-nordrhein-westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.
Keine verifizierten Namensträger gefunden.