Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die exakte Zeichenfolge Alexandro erscheint bei DMNES bereits 1061 im deutschen lateinischen Material. Der Eintrag steht ausdrücklich im Ablativ. Dieser grammatische Kasus ist keine eigenständige Nominativform, bildet aber einen datierten schriftlichen Namensbeleg und darf nicht einfach zu Alexander umgeschrieben werden. Die Quelle führt später weitere Alexandro-Belege auf, unter anderem 1513 bis 1521 im italienischen Material.
Alexandro gehört sprachlich zur griechischen Alexander-Gruppe aus ἀλέξω, „abwehren“, und ἀνήρ, „Mann“. Die lateinische Flexion erklärt, warum mittelalterliche Dokumente unterschiedliche Endungen zeigen, ohne dass daraus jeweils ein neuer Name folgt. Ein späterer Namensträger ist Alexandro de la Serna, den Wikidata als spanischen Organisten des 16. Jahrhunderts verzeichnet. Für Alexandro selbst konnte kein belastbarer religiöser Kalenderanschluss mit eigener Zuordnung gesichert werden. So bleibt der frühe Ablativbeleg der wichtigste historische Anker, während die moderne Schreibweise und ihre Verbreitung von der lateinischen Dokumentationsform getrennt zu betrachten sind.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2024 | Männlich | 1810 | 200 (2019, DE-nordrhein-westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.