Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Amia ist eine lateinische weibliche Namensform aus der mittelalterlichen französisch englischen Überlieferung. Das Oxford Dictionary of Family Names erklärt sie als lateinische Form des altfranzösischen Namens Amée, der auf lateinisch Amata zurückgeht. Die Bedeutung „geliebte“ gehört damit zur lateinischen und altfranzösischen Formgeschichte. Sie ist nicht aus der modernen Schreibweise erschlossen, sondern wird in der Namensquelle ausdrücklich angegeben. Als historische Varianten erscheinen Amya und Amie.
Der früheste bekannte Beleg ist Amia cameraria aus dem Jahr 1193 in den englischen Pipe Rolls von Lincolnshire. Das ist ein administrativer Textbeleg für eine konkrete Namensträgerin, keine Inschrift. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources bestätigt später die lateinischen Schreibungen Amya von 1377, Amia von 1381 und Amia von 1540. Die moderne exakte Form tragen unter anderem die Psychologin Amia Lieblich und die Philosophin Amia Srinivasan. Die mittelalterliche lateinische Schreibtradition und die heutige internationale Verwendung sind dadurch nachvollziehbar verbunden.
Kein Namenstag bekannt.