Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Anahita führt in eine altiranische religiöse Sprachwelt. Die Encyclopaedia Iranica nennt im Ābān Yašt die Avestische Wasser- und Göttinnengestalt Arədvī Sūrā Anāhitā. Die Überlieferung verbindet darin einen Flussnamen mit den Eigenschaften stark, rein und unbefleckt. Iranica betont zugleich, dass der Text mehrere Schichten enthält und die endgültige schriftliche Fixierung wahrscheinlich erst in sasanidischer Zeit erfolgte. Entstehungszeit einer religiösen Überlieferung und älteste erhaltene Niederschrift sind deshalb nicht dasselbe. Im Mittelpersischen erscheint die Form Anāhīd, im Griechischen Anaïtis. Die moderne Form Anahita ist davon zu unterscheiden.
Der früheste in den geprüften Quellen greifbare Textbeleg ist damit die Avestische Form im Ābān Yašt, nicht eine datierte Geburtsurkunde mit der modernen persischen Schreibweise. Die genaue Datierung der Textschichten bleibt umstritten. Oxford Classical Dictionary ordnet Anāhitā als altiranische Göttin ein und nennt den Beinamen „unbefleckt“. Anahita Ratebzad zeigt die moderne Personennamensform in Afghanistan. Iranica weist für Anāhitā keine Zuordnung zu einem Monats- oder Tagesfest aus. Nominis und der deutsche Kalender nennen ebenfalls keinen christlichen Namenstag.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Bayern | 2024 | Weiblich | 416 | 297 (2013, Nordrhein-Westfalen) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.