Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2023. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Bartholomaeus ist die lateinische Bildungsform des Apostelnamens, der im Griechischen Bartholomaios lautet. Zugrunde liegt das aramäische bar, „Sohn“, verbunden mit Tolmai oder Talmai. Die Form bezeichnet daher ursprünglich einen Sohn des Trägers dieses Beinamens. Das lateinische Suffix macht aus dem aramäischen Patronym eine typische kirchliche Namensform, ohne den Namen in einen rein lateinischen Ursprung umzudeuten.
Der früheste in der geprüften DMNES-Dokumentation angeführte exakte Personenbeleg stammt aus der tschechischen Republik und ist auf 1295 datiert. Die Schreibweise Bartholomaeus erscheint dort in lateinischem Umfeld. Damit ist die Form deutlich als mittelalterliche Schriftform greifbar. Ältere biblische und griechische Überlieferungen gehören zur Vorgeschichte der Namensfamilie, sind aber keine lateinischen Bartholomaeus-Belege. Ein historischer Namensträger mit genau dieser gelehrten Form ist Bartholomaeus Anglicus, ein Franziskaner und Enzyklopädist des 13. Jahrhunderts. Die Namensgeschichte verbindet somit aramäische Bildung, griechische Bibeltradition und mittelalterliche lateinische Gelehrtensprache.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2023 | Männlich | 1996 | 358 (1984, Österreich) |