Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Schweiz, Zürich, im Jahr 2024. Als Quelle dient Zürich Open Data.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Beda ist ein angelsächsischer Kurzname, der in mehreren altenglischen Lautformen überliefert ist. Die Forschung nennt west-sächsisch Bīeda, northumbrisch Bǣda und anglisch Bēda. Als mögliche Grundlage gilt das altenglische bēodan, „gebieten“ oder „auffordern“, doch diese Etymologie ist nicht völlig gesichert. Der Name erscheint in der angelsächsischen Chronik für das Jahr 501 als Bieda, einen Sohn des sächsischen Anführers Port. Für die exakte lateinische Form Beda ist der gelehrte Beda Venerabilis aus dem 8. Jahrhundert der wichtigste frühe Träger. Die unterschiedlichen Schreibungen gehören zusammen, sind aber nicht identisch.
Beda Venerabilis verbrachte sein Leben in den Klöstern Wearmouth und Jarrow und prägte die mittelalterliche Geschichtsschreibung Englands. Seine eigenen Werke und die spätere kirchliche Überlieferung machten Beda zu einem monastischen Namen, der auch außerhalb Nordenglands weiterverwendet wurde. Der Vatikan führt den Gedenktag des heiligen Beda am 25. Mai. Damit besitzt Beda eine ungewöhnlich klare Verbindung von angelsächsischer Namensgeschichte, literarischer Überlieferung und kirchlichem Kalender. Der moderne Vorname ist nicht erst durch den Gelehrten entstanden, wurde durch ihn aber dauerhaft sichtbar.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Zürich | 2024 | Männlich | 337 | 122 (2012, Zürich) |