Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Brangaine ist eine literarische Frauenfigur der Tristanüberlieferung. Das Biblissima-Portal beschreibt eine Handschrift aus Chantilly, Ms. 645, Folio 189 verso, datiert auf 1479 bis 1480, mit der Szene „Brangain présentant Palamède à Iseut“. Dort ist die Namensform im erhaltenen französischen Manuskript konkret greifbar. Die Prosafassung des Tristanromans entstand nach der Forschung von Persée bereits um 1230 bis 1235, doch die Entstehungszeit des Textes ist von der Datierung der erhaltenen Handschrift zu trennen.
Die mittelalterliche Überlieferung schwankt zwischen Brangaine, Brangain, Brangien und weiteren Schreibungen. Eine PMLA-Studie von Cambridge diskutiert diese Varianten im Zusammenhang mit den älteren Tristanquellen. Der Erstbeleg der exakten Form Brangaine ist deshalb als literarischer Handschriftenbeleg von 1479 bis 1480 zu beschreiben, nicht als Beginn der Figur im Stoff. Wikidata führt Brangaine als weibliche literarische Figur. Eine sichere keltische Wortbedeutung lässt sich aus der wechselnden Schreibtradition nicht ableiten.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.