Weiblicher und männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Jede Zeile zeigt eine Schreibweise mit Geschlecht, Herkunft und Bedeutung.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Gwendolin ist bislang die deutsche Schreibung der neuzeitlichen englischen und walisischen Reihe Gwendolen, Gwendoline und Gwendolyn. Die deutschsprachige Wikipedia behandelt sie als weiblichen Vornamen aus walisischen Sagen. Ein Textbeleg der Namensfamilie bleibt lateinisch Guendoloena bei Geoffrey of Monmouth um 1138, nicht eine deutsche Taufurkunde. Arthur Hutson, referiert von McMaster, erklärt Guendoloena als mögliche Verlesung des altwalisischen Männernamens Guendoleu. Der historische Träger dieser Männerform ist Gwenddoleu ap Ceidio, ein britannischer König, der um 573 in der Schlacht von Arfderydd fiel.
Die Deutung weiße Braue für die weibliche keltische Lesart ist in den bekannten akademischen Artikeln nicht die Leitglosse. Dort steht gwen plus dolen, Ring oder Schlinge. Weiße Braue bleibt eine volkstümliche Nebenlesart. Die männliche walisische Katalogkombination weißer Ring folgt derselben dolen-Etymologie, trifft aber nicht die exakte neuzeitliche Schreibung Gwendolin als mittelalterlichen Männernamen. McMaster findet reale Taufnamen der Gruppe erst im 19. Jahrhundert. Ein belastbarer Heiligenkalendereintrag der exakten Form Gwendolin blieb leer. Eine berühmte Trägerin genau dieser deutschen Schreibung wurde in den bekannten Katalogen nicht identifiziert.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.