Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Cecilie ist eine deutsche und skandinavische Form der lateinischen Namensfamilie Caecilia. Ein früher schriftlicher Nachweis der genauen Buchstabenfolge steht im Dictionary of Medieval Names from European Sources. Das Werk führt für Frankreich im Jahr 1180 „Cecilie“ als lateinische Genitivform. Die grammatische Form ist dabei wichtig, denn sie belegt die Schreibweise in einem mittelalterlichen Text, sagt aber nicht, wie der Rufname im Nominativ lautete. Für Dänemark beschreiben Birgit Eggert und John Kousgård Sørensen die Entwicklung genauer. Namensträger sind dort seit dem 11. Jahrhundert mit der entlehnten Form Cecilia bekannt. Im 14. Jahrhundert erscheint die dänische Form mit der Endung -e.
Die Namensfamilie geht auf Caecilia und den römischen Gentilnamen gens Caecilia zurück. Die verbreitete Verbindung mit lateinisch caecus, „blind“, wird als Etymologie genannt, bleibt aber unsicher. Cecilie entwickelte im skandinavischen Raum außerdem Kurzformen wie Sille und Sidsel. Lex nennt den 22. November als Namenstag. Die Bergsteigerin Cecilie Skog steht für die moderne norwegische Verwendung der Form.