Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Celestinus ist die lateinische Form der Namensfamilie, die auf caelestis für „himmlisch“ zurückgeht. Die Real Academia Galega nennt Caelestinus als bereits im 3. Jahrhundert verwendeten Personenname. Der Befund beschreibt eine zusammengefasste historische Dokumentation und nennt keine einzelne erhaltene Inschrift. Er ist daher von einer konkreten Ersturkunde zu unterscheiden.
Für die exakte Schreibweise Celestinus bietet das Dictionary of Medieval Names from European Sources einen klareren mittelalterlichen Anhaltspunkt. Dort erscheint Celestinus im Nominativ in Italien im Jahr 1193. Der Eintrag ist eine lateinische Personenform und nicht einfach die moderne französische oder deutsche Schreibweise. Im kirchlichen Gebrauch wurde die Form besonders durch den römischen Bischof Celestinus I sichtbar. Nominis führt ihn als Célestin I und ordnet dem Namen den 6. April zu. Die Entwicklung zeigt damit zwei Ebenen. Die Wortbildung ist spätlateinisch, während die heute vertraute Heiligentradition und die regionalen Formen erst über die christliche Überlieferung dauerhaft verbreitet wurden.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.