Vorname für männlich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Benedictus ist das lateinische Partizip „gesegnet“ und wurde als Personenname in der christlichen Spätantike und im Mittelalter weitergegeben. Treccani dokumentiert außerdem den liturgischen Gebrauch als Anfangswort des Lobgesangs des Zacharias in der Vulgata. Dieser kirchliche Textgebrauch erklärt die Bekanntheit des Wortes, ist aber nicht selbst schon eine Namensurkunde. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources führt für Deutschland den exakten nominativischen Eintrag Benedictus im Jahr 814. Damit liegt ein früher mittelalterlicher Personenbeleg vor, der die lateinische Namensform in einer historischen Quelle festhält.
Von Benedictus gingen regionale Schreibungen und spätere Volkssprachen aus. DMNES nennt unter anderem Benedicto, Benedicti und die französischen Formen Benoist und Benoit. Diese Flexionsformen und Nachkommen sind für die Entwicklung wichtig, dürfen aber nicht als identische Erstbelege behandelt werden. In der Neuzeit führte der Philosoph Benedictus de Spinoza die lateinische Form in seinem Namen. Die katholische Kalenderüberlieferung erinnert am 11. Juli an Benedikt von Nursia. Der Nominis-Eintrag führt Benedictus jedoch nicht als eigenes Namenslemma, sodass kein eigenständiger Kalenderbeleg für diese lateinische Schreibweise ausgewiesen wird.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2005 | Männlich | 3342 | 3116 (2002, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |
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