Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für weibliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2025. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Die recherchierte Einordnung ist mit mittlerer Beleglage dokumentiert. Einzelne Aussagen bleiben mit Vorbehalt zu lesen.
Clelia ist die italienische Form der lateinischen Cloelia. In Livius’ Geschichte der frühen römischen Republik heißt die legendäre Geisel, die aus dem etruskischen Lager floh, Cloelia. Treccani betont, dass diese Erzählung wahrscheinlich eine ältere Reiterstatue erklären sollte und daher keine zeitgenössische Biografie der Frau darstellt. Die lateinische Literaturform ist somit ein Textbeleg für Cloelia, nicht automatisch für die spätere italienische Schreibweise Clelia.
Der erste in den geprüften Quellen sicher identifizierte Träger der exakten Form Clelia ist Clelia Farnese. Sie wird bei ihrem Verlöbnis am 23. April 1566 in einer zeitgenössischen Quelle erwähnt. Im Renaissance-Italien wurde die antike römische Heldin als Namensvorbild wieder aufgenommen. Die Etymologie bleibt vorsichtig zu formulieren. Eine Verbindung zur lateinischen Wurzel cluere, „Ruhm haben“ oder „berühmt sein“, wird traditionell angegeben, ist aber nicht völlig gesichert. Die französische Literaturform Clélie ist eine moderne kulturelle Weiterentwicklung. Clelia Barbieri zeigt den späteren katholischen Gebrauch im Italien des 19. Jahrhunderts.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2025 | Weiblich | 2257 | 650 (1984, Österreich) |