Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Corina gehört zur griechischen Namensfamilie um κόρη, kórē, „Mädchen“ oder „junge Frau“. Das Lexicon of Greek Personal Names der Universität Oxford behandelt Corinna und verwandte Formen als Bildungen aus diesem Wort. Für die historische Laut- und Schreibentwicklung ist wichtig, dass eine böotische Grabinschrift aus Tanagra die Form Korina ohne Doppelkonsonant belegt. Die griechische Originalschreibung und die lateinischen Umschriften dürfen dabei nicht einfach zu einer modernen deutschen Schreibweise vereinheitlicht werden. Corina ist die einschlägige einfache n-Form, Corinna eine spätere beziehungsweise parallele Schreibtradition.
Der früheste bekannte Beleg der Form Korina stammt aus dem 4. Oder 3. Jahrhundert vor Christus. Es handelt sich um eine epigrafische Quelle, also eine erhaltene Grabinschrift, nicht um einen literarischen Namen aus einer späteren Namensliste. Das Lexicon weist außerdem auf weitere Varianten wie Korinnō, Korinnis und Korilla sowie auf lateinische Inschriften aus dem 1. Jahrhundert nach Christus hin. Diese Formen zeigen eine lebendige griechisch-römische Überlieferung, beweisen aber nicht, dass jede moderne Schreibweise ununterbrochen verwendet wurde. Die Tennisspielerin Corina Morariu ist eine belegte moderne Namensträgerin. Für Corina selbst nennt die bekannte deutsche Namenstagssuche keinen eigenständigen datierten Eintrag.
Kein Namenstag bekannt.