Vorname für weiblich mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
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Alcina ist vor allem als literarischer Frauenname überliefert. Treccani beschreibt Alcina als Zauberin in Ludovico Ariostos Orlando furioso. Die erste Ausgabe des Epos erschien 1516 und bietet damit den frühesten in der geprüften Quelle datierten Beleg der exakten Form Alcina. Dieser Nachweis ist ein literarischer Figurenname, keine historische Personenurkunde. Die Erzählung steht in der Renaissance und knüpft an ältere Stoffe um Verführung, Inseln und Magie an. Eine sichere griechische Erstbelegung der konkreten Form ist in den geprüften Quellen nicht nachgewiesen.
Die im Namensüberlieferung geführte Deutung „die Starke“ ordnet Alcina in einen griechisch benannten Bedeutungszusammenhang ein, doch Ariostos Figur ist die belastbare Quelle für die Namensgeschichte. In späteren Opern und Übersetzungen wurde die Figur weiterverarbeitet. Auch Alcina Dimitrescu aus Resident Evil Village zeigt, dass die Form in moderner fiktionaler Erzählung fortlebt. Ein katholischer Namenstag ist im geprüften alphabetischen Register von Nominis nicht belegt. Alcina ist somit ein Beispiel dafür, wie ein Renaissance-Figurenname in Literatur, Musiktheater und Gegenwartskultur als Vorname weiterwirkt.
Quelle des Erstbelegs
| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|
| Schweiz | 2016 | Weiblich | 2959 | 2779 (2001, Schweiz) | Faminino Popularitätsindex |
Keine belegbaren Namenstage gefunden. Die geprüften Kalender enthalten keinen passenden Eintrag.