Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Dan ist die deutsche und internationale Kurzform des hebräischen Namens דָּן, wissenschaftlich oft Dān umschrieben. Genesis 30,6 begründet den Namen im hebräischen Text. Rachel sagt, Gott habe sie gerichtet, dānanī, und nennt den Sohn deshalb Dan. Abarim Publications und Behind the Name stellen die Form zum Verb דין, richten oder Recht verschaffen. Die biblische Volksetymologie und die sprachwissenschaftliche Wurzel treffen sich hier.
Der Textbeleg ist schriftlich, nicht epigraphisch. Die Erzählzeit der Vätergeschichten liegt weit vor den erhaltenen Handschriften des masoretischen Textes. Deshalb ist Genesis 30,6 der früheste bislang nachlesbare Textzeuge der Namensform, nicht notwendig das älteste physische Manuskript.
Dan ist in der Bibel der Sohn Jakobs und Stammesname. Daneben dient Dan in neueren Sprachen als Kurzform von Daniel. Das ist eine spätere Kürzung, keine Identität der beiden Vollformen. Einen christlichen Heiligenkalendertag für den Stammesvater Dan übertragen die bekannten katholischen und orthodoxen Kalender nicht. Polnische Namenstagslisten für Dan gehören zu anderen Trägern und wurden nicht als exakte Zuordnung übernommen.
Kein Namenstag bekannt.