Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Die Form גָּד erscheint in Genesis 30,11 als Name des Sohnes von Jakob und Silpa. Lea erklärt den Namen dort mit בא גד (ba gad), gewöhnlich als „Glück ist gekommen“ gedeutet. Brown-Driver-Briggs und die Hebräische Akademie behandeln gad als Glück oder Los. Derselbe Wortstamm bezeichnet in Jesaja 65,11 auch eine Glücksgottheit. Personenname, Appellativ und Göttername sind zu trennen.
Der früheste belastbare Textbeleg der Namensform steht in Genesis 30,11. Das ist ein scripturaler Beleg, keine archäologische Geburtsurkunde. Die Abfassungsgeschichte der Genesis lässt sich nicht auf ein einzelnes Jahr festlegen. Ein zweiter biblischer Träger ist der Seher Gad am Hof Davids. Der Komiker Gad Elmaleh trägt die exakte moderne Form. Ein christlicher Heiligentag darf für diesen jüdischen Stammesnamen nicht übertragen werden.
Kein Namenstag bekannt.