Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Edina steht im ungarischen Namengut als eigene weibliche Form. Ladó und Bíró erklären sie wahrscheinlich als Weiterbildung von Éda, also einer Kurzform germanischer Namen. Hinter Éda kann das Adel-Element adal stecken oder das Besitz-Element ed. Behind the Name nennt dieselbe unsichere Deutung über althochdeutsch adal. Eine Herleitung von der hebräischen Edna bleibt dort und bei Ladó eine zweite, unbewiesene Annahme.
Bekannte mittelalterliche Korpora liefern die exakte Vornamenform Edina nicht. Das Dictionary of Medieval Names from European Sources führt Edina nicht. Förstemann bucht die Gemahlin Ottos I. Als Edita oder Editha, urkundlich 937 als Eadgid, nicht als Edina. Robert Burns gebrauchte Edina als dichterischen Ortsnamen für Edinburgh. Das ist ein literarisches Appellativ, kein Personenname. Ein datierter Erstbeleg der exakten Vornamenform fehlt deshalb.
Die rumänische Tennisspielerin Edina Gallovits-Hall trägt die moderne Form. Der ungarische Namenstagskalender setzt Edina auf den 26. Februar, in Schaltjahren auf den 27. Februar.