Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Eudora hängt an der altgriechischen Form Εὐδώρη, wissenschaftlich Eudṓrē. Hinter dem Kompositum stehen εὖ, eu, gut, und δῶρον, dōron, Gabe. Hesiod führt Εὐδώρη im Nereidenkatalog der Theogonie unter den Töchtern des Nereus und der Doris. Im Okeanidenkatalog derselben Dichtung kehrt die Namensgestalt unter den Töchtern von Okeanos und Tethys wieder. Beide Stellen sind literarische Nymphennamen. Sie belegen keine historische Alltagsnamensträgerin.
Die Entstehung der Theogonie fällt ins achte oder siebte Jahrhundert vor Christus. Die erhaltenen Handschriften sind jünger als diese Entstehungszeit. Die lateinische Umschrift Eudora glättet die ionische Endung auf Eta und ist deshalb eine spätere Alphabetform, keine exakte antike Schreibung. Als neuzeitliche Trägerin der umgeschriebenen Form ist die amerikanische Erzählerin Eudora Welty dokumentiert. Ein eigener Namenstag der exakten Form Eudora fehlt in den bekannten katholischen und orthodoxen Kalendern.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.