Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Geoffroy ist die ostmittelfranzösische Schreibung eines fränkischen Namens. Die französische Wikipedia zerlegt ihn in Gaut-, den Götternamen oder Stammesnamen der Gauten, und frid, Friede. Eine zweite etymologische Linie setzt germanisch Gautfrid an. Latinisierungen wie Jotfredus und Jozsfredus erscheinen im 10. Jahrhundert, Jaufredus und Geffredus im 11. Jahrhundert. Das sind Textbelege älterer Schriftformen, nicht automatisch die spätere Graphie Geoffroy.
Die Deutung „Gottesfrieden“ gehört eigentlich zu Godefroy aus god und frid. Behind the Name und die französische Onomastik halten beide Namen für historisch vermengt. Deshalb bleibt die Bedeutung prüfbedürftig. Ein sicher identifizierter Träger der französischen Form ist Geoffroy d’Amiens, Bischof von 1104 bis 1115. Nominis setzt seinen Gedenktag auf den 8. November. Mehrere Grafen von Anjou trugen denselben Vornamen, darunter Geoffroy Plantagenêt. Die ostfranzösische Schreibung Geoffroy steht neben westfranzösisch Geoffrey und darf mit Gottfried nicht gleichgesetzt werden.