Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Rangsignal für männliche Namen in Österreich, landesweit, im Jahr 2024. Als Quelle dient Statistik Austria.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Gerfried ist die neuhochdeutsche Schreibung des althochdeutschen Namens Gerfrid. Das Dictionary of Medieval Names zerlegt ihn in gēr „Speer“ und fridu beziehungsweise altsächsisch frithu „Friede“. Das Heiligenlexikon übersetzt „der friedvolle Speer“. Die moderne Form Gerfried mit ie ist eine spätere Dehnschreibung, nicht die karolingische Urkundenform.
Der früheste in den geprüften Quellen sicher identifizierte Namensträger ist Bischof Gerfrid von Münster, Neffe und Nachfolger Liudgers. Das Heiligenlexikon setzt den Tod auf den 12. September 839. DMNES verzeichnet Girfredus um 823 im Polyptychon des Irmino und Gerfridus in Corveyer Traditionen zwischen 822 und 875. In der Liudgeridenkrypta von Essen-Werden steht eine Tumba mit leoninischen Distichen für Gerfrid. Die Inschrift selbst datiert ins 11. Jahrhundert und nennt den Todestag vor den Iden des September. Das ist ein späterer Gedenkstein, kein Originalepitaph des Sterbejahres.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 2024 | Männlich | 2464 | 206 (1986, Österreich) |