Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift wurde automatisch generiert und kann bei seltenen Namen abweichen. Diese deutsche Aussprachehilfe kann von der Aussprache in der Herkunftssprache abweichen.
Deinhard ist die kontrahierte Form des althochdeutschen Rufnamens Degenhard. Das Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands erklärt Deinhard und Deinhardt als Patronym zu Degenhard bzw. Deinhard aus althochdeutsch degan, „Krieger, Gefolgsmann“, und harti oder herti, „hart, stark“. Die Kontraktion ega zu ei erklärt die Lautgestalt Dei-. Seibicke verzeichnet den Rufnamen im Historischen Deutschen Vornamenbuch.
Die exakte Schreibung Deinhard ist in der Neuzeit vor allem als Familienname bekannt, etwa bei der Koblenzer Weinfirma. Eine frei zugängliche, datierte Einzelurkunde mit Deinhard als Rufname lag in den geprüften Quellen nicht vor. Die althochdeutsche Vollform Degenhard ist die Vorform. Der Einsiedler Degenhard von Niederaltaich, gestorben 1374, trägt die unkontrahierte Form, nicht Deinhard. Sein Gedenktag darf daher nicht stillschweigend auf Deinhard übertragen werden.
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