Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Hermia ist eine seltene weibliche Bildung aus der griechischen Namensfamilie von Hermes. Die geläufige Deutung „Botin“ lehnt sich an Hermes als Überbringer göttlicher Nachrichten an. Für eine eigenständige antike Alltagstradition des weiblichen Vornamens gibt es dagegen nur wenige Belege. Die Form wurde vor allem durch Literatur und die Wiederaufnahme klassischer Namen bekannt.
Der klarste frühe Nachweis der exakten Schreibweise steht bei William Shakespeare. Hermia ist eine Hauptfigur in „A Midsummer Night’s Dream“, einem Stück, das um 1595 entstand. Die literarische Figur ist die Tochter des Egeus und widersetzt sich der von ihrem Vater gewünschten Ehe. Durch Shakespeare gelangte Hermia in englische Namenssammlungen und später in internationale Vornamenlisten. Die Schreibweise ist damit seit dem späten 16. Jahrhundert literarisch greifbar, ohne dass daraus eine ununterbrochene antike Verwendung folgt. Einen kirchlichen Namenstag führt der bekannte Kalender nicht. Als bekannte Namensträgerin beziehungsweise Namensfigur ist Hermia aus Shakespeares Komödie eindeutig dokumentiert.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.