Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Martim ist die portugiesische Form des lateinischen Martinus. Die Namensreferenz gibt die portugiesische Aussprache an und nennt Martinho als verwandte Form. Martinus wird in der Namensfamilie über Martis, den Genitiv des Gottesnamens Mars, erklärt. Die genannte Bedeutung „Dem Mars geweiht“ gehört daher zur lateinischen Ausgangsform. Martim ist als portugiesische Schreibweise von Martín und Martin zu trennen. Das portugiesische Schriftbild mit m am Ende ist keine bloße deutsche Umschrift, sondern eine eigenständige Sprachform.
Der mittelalterliche Überlieferungsstoff um Martim Moniz, einen portugiesischen Ritter, zeigt, dass die Form in der portugiesischen Erinnerungskultur früh verankert ist. Die bekannten Referenzen legen jedoch keine zeitgenössische Urkunde oder älteste erhaltene Handschrift vor, die Martim als Vornamen datiert. Ein Namenstag wird auf der Namensseite nicht ausgewiesen.
Kein Namenstag bekannt.