Männlicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Mattis ist eine skandinavische Kurzform aus der Matthäus und Matthias Namensfamilie. Die etymologische Grundlage liegt im Hebräischen מַתִּתְיָהוּ, wissenschaftlich Mattityāhū. Daraus stammt die traditionelle Bedeutung „Geschenk Gottes“. Die griechischen Formen Ματταθίας und Ματθαῖος wurden in Europa unterschiedlich gekürzt. Mattis gehört zu den nordischen Formen mit eigenständiger Aussprache und ist nicht einfach eine Schreibvariante des deutschen Matthias. Die Herkunftsangabe hebräisch bezeichnet den Namensstamm, nicht die moderne Gebrauchssprache.
DMNES dokumentiert Mattis in schwedischen Namenseinträgen aus den Jahren 1411 und 1418. Der historische Eintrag zeigt die exakte Schreibweise in einem nordischen Kontext. Eine zweite Quelle verzeichnet die Form außerdem im 16. Jahrhundert im baltischen Raum. Diese Angaben sind Textnachweise aus einer onomastischen Sammlung und keine Behauptung über eine einzelne erhaltene Urschrift. Der norwegische Politiker und Schriftsteller Mattis Mathiesen ist als Namensträger mit genau dieser Form in Wikidata erfasst. Der katholische Kalender nennt Mattis am 24. Februar als zugehörige Form von Matthias.
Der beste Rang bezieht sich auf die verfügbaren Jahre derselben Region und Datenquelle. Die Ranglisten verschiedener Städte oder Länder sind nicht direkt vergleichbar.
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| Datenraum | Jahr | Geschlecht | Rang | Bester Rang (Jahr) |
|---|---|---|---|---|
| Dortmund | 2025 | Männlich | 22 | 20 (2024, Dortmund) |