Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Melita ist die lateinisierte Form des altgriechischen Μελίτη, wissenschaftlich Melítē. Behind the Name ordnet sie der griechischen Mythologie zu und trennt diese Namenslinie von Melita, dem lateinischen Namen der Mittelmeerinsel Malta. Die griechische Form steht mit dem Wortstamm meli für „Honig“ in Verbindung. Daraus ergibt sich die genannte Bedeutung „Die Honiggleiche“. Mythologische Erläuterungen übersetzen Melite auch als „honigsüß“ oder „glänzend“. Diese Bedeutungsnuancen sind nicht mit einer modernen Übersetzung des lateinischen Inselnamens gleichzusetzen.
Ein belastbarer antiker Beleg für die griechische Vorform steht im vierten Buch der Argonautika des Apollonios Rhodios. In den Versen 538 bis 543 erscheint Μελίτη als Nymphe und Mutter des Hyllus. Das Werk gehört in das 3. Jahrhundert v. Chr. Und belegt die literarische Vorform, nicht eine lückenlose zivile Verwendung der späteren lateinisierten Schreibweise Melita. Bei Prinzessin Victoria Melita führte die Namenswahl ausdrücklich über den lateinischen Inselnamen Malta. Die britische Beamtin Melita Norwood dokumentiert dagegen den modernen exakten Vornamen. Namenstage sind in Estland am 9. August, in Lettland am 13. Februar und in Frankreich am 21. September verzeichnet.