Weiblicher Vorname mit Bedeutung, Herkunft, Aussprache und mehr.
Die Lautschrift ist eine Annäherung und kann bei seltenen Namen abweichen. Bei Namen aus anderen Sprachen kann sie von der ursprünglichen Aussprache abweichen.
Menaka ist die vereinfachte lateinische Schreibweise von Sanskrit मेनका, in der wissenschaftlichen Umschrift Menakā. Ein Lexikoneintrag führt die Form als Namen der Apsara, also einer himmlischen Gestalt der indischen Überlieferung. Die früheste in den bekannten Textquellen auffindbare Spur liegt in der vedischen Überlieferung. Eine genaue Entstehungsangabe für den einzelnen Vers ist dabei nicht gesichert, weil vedische Texte lange mündlich weitergegeben und erst später schriftlich fixiert wurden.
Im Mahabharata erscheint Menakā als Apsara und als Mutter Shakuntalas. Diese epische Ausgestaltung ist jünger als die vedische Textschicht und erklärt, warum der Name in mehreren Erzählzusammenhängen begegnet. Die Schreibung मेनका bewahrt die Originalschrift, während Menakā den langen Schlussvokal markiert und Menaka ihn in vielen modernen Transliterationen auslässt. „Die Himmlische“ ist daher eine sachgerechte Bedeutungsangabe zur mythologischen Rolle, kein Nachweis eines historischen Personenregisters. Die Überlieferung ist literarisch und religiös, nicht epigraphisch.
Keine Rangdaten bekannt.
Kein Namenstag bekannt.
Keine bekannten Namensträgerinnen und Namensträger.